Kaufen und Verkaufen

Natürlich stellen sich unerfahrenen Liebhabern von gebrauchter Unterwäsche Fragen, die sie in der Öffentlichkeit nicht stellen können. Doch da es das Internet gibt und zahlreiche Communities – auch auf deutsch – können jederzeit Antworten gefunden werden. Außerdem spürt jeder Fetischist mit einer derartigen Vorliebe, dass er nicht alleine ist, wenn er sich im World Wide Web auf die Suche nach Gleichgesinnten begibt. Manchmal braucht es nur ein Erweckungserlebnis, manchmal bildet sich ein Interesse erst durch Zufall heraus. Sogar auf eBay war es vor einigen Jahren übrigens erlaubt, gebrauchte Unterwäsche zu verkaufen. Das hat sich geändert. Es zeigt aber, dass es schon immer einen Markt für gebrauchte Unterwäsche von Frauen gab. Das Internet macht es so einfach wie es früher nie sein konnte, anonym zur Verkäuferin zu werden oder als Käufer aufzutreten. Wer also nach gebrauchter Ware Ausschau hält, schaut sich auf einschlägigen Websites (einige werden später noch genannt) oder in Foren um. Und wenn ein Interessent irgendwo ein interessantes Stück entdeckt, kann er es kaufen und sich zuschicken lassen. Es ist alles ganz einfach. Letztlich sucht der Käufer aus, zahlt und bekommt die Ware. Sie ist sein Interesse.

Die Verkäuferin interessiert das Geld. Natürlich. Frauen, die online ihre Höschen oder BHs verkaufen, können bemerkenswert viel von diesem verdienen, was man so lesen kann. Einige Mädchen, die Geld benötigen, arbeiten vielleicht als Kellnerinnen oder Tänzerinnen, aber das nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Wie einfach ist es hingegen die am Tag getragene Unterwäsche über eine Website zu verkaufen? Scherzhaft gesagt: es spart das Waschen, neue Unterwäsche muss nicht teuer sein und warum soll man nicht für etwas bezahlt werden, das man immer macht, tagtäglich? Warum soll man eine Ware nicht verkaufen, wenn es Interessenten gibt? Okay, es gibt Ausnahmen zum vorletzten Satz, aber normalerweise tragen Menschen Unterwäsche.

Wie man im Internet auf verschiedenen Websites nachlesen kann, gibt es eine empfehlenswerte Vorgehensweise für den Verkauf von gebrauchter Unterwäsche. An diese sollten sich interessierte Frauen halten, vor allem, wenn sie in diesem Bereich noch unerfahren sind. Aber auch Erfahrenheit schützt nicht vor Problemen, so gesehen ist die nun beschriebene Vorgehensweise ideal zu nennen. Jede Frau, die ihre Höschen oder BHs für Bargeld verkaufen will, braucht im Grunde nur eine Postfachadresse (private Absenderadressen sind natürlich ebenfalls möglich, aber nun mal nicht anonym) sowie ein PayPal Konto. Auf diese Weise bleiben ihre persönlichen Daten vollständig dem Käufer verborgen. Sie können auch eine eigene Website nutzen, wenn Sie die volle Kontrolle wollen, aber Sie werden wahrscheinlich einen Web-Designer anheuern müssen und sind außerdem verpflichtet im Impressum Namen und Adresse anzugeben. Somit ist die Anonymität nicht mehr vollkommen. Eine weitere, oft genutzte Möglichkeit ist es, durch die Fetisch-Website einer dritten Partei Ihre Ware zu verkaufen. Wenn Sie eine Liste Ihrer gebrauchten Unterwäsche auf dieser einstellen, sollten Sie Fotos von sich selbst beim Tragen der Unterwäsche machen lassen, auch um den Preis zu erhöhen. Es wird sich auch schneller ein Käufer finden. Es sollte sich jedoch nur um ein Bild von Ihnen unterhalb der Taille handeln, also ohne Gesicht! Verwenden Sie die Adresse des Käufers als Absenderadresse beim Versand, auf diese Weise gibt es wirklich keine Rückverfolgungsmöglichkeit. Falls eine Mailadresse angegeben werden soll, empfiehlt es sich, irgendwo eine unter einem Phantasienamen einzurichten, um tatsächlich vollkommen anonym zu bleiben. Sie sollten allerdings nicht vergessen, bei dem gewählten Anbieter auch tatsächlich gelegentlich nach Mails zu schauen, um nicht ein lohnendes Geschäft zu verpassen.

Man kann wohl sagen, dass Männer Ware wie Spitzenhöschen wegen ihres Aussehens bevorzugen und die Baumwoll Slips für ihren Duft. Cotton absorbiert Gerüche besser als Spitze oder Seide, und die meisten Männer, die verwendete Höschen kaufen, möchte wirklich den Duft “genießen” (eine Vorgehensweise, die Menschen, denen all dies hier fremd ist, abstoßen dürfte). Hätten sie diese Vorliebe aber nicht, könnten sie Damenunterwäsche auch einfach nur im Laden kaufen. Frauen, die ihre Unterwäsche online feilbieten, bieten meist beide Varianten an: Baumwolle aus dem Alltag, Spitze und Seide nach speziellen Ereignissen. Der Verdienst bzw. Reingewinn ist bei der Billigvariante natürlich höher, denn Unterwäsche aus Baumwolle ist günstig und praktisch in jedem normalen Supermarkt und das sogar in großen Paketen zu bekommen. Um Geld beim Einkauf von Höschen aus Seide zu sparen, empfiehlt es sich beispielsweise in Second Hand Läden einzukaufen.

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